Alexander

Herzenswünsche

Der Bugatti Veyron ist eine Rarität. Genauso Alexanders Herzenswunsch. Der 15-jährige Alexander wünschte sich nichts sehnlicher, als in einem der flitzigen Bugatti Veyrons mitzufahren – aus gutem Grund: Das Luxusauto ist ein Supersportwagen. Es hat mehrere Geschwindigkeitsrekorde gebrochen und gilt mit seinen 1200 PS aktuell als das schnellste seriengefertigte Automobil der Welt. Der stolze Preis von 1.5 Millionen Franken lässt das Traumauto in unerreichbare Gefilde rücken. Oder doch nicht?

Alexanders Eltern wussten um Alexanders Herzenswunsch und wollten ihm Freude in seinen beschwerlichen Alltag mit Chemotherapie bringen. Die Ankündigung seiner Wunscherfüllung stärkte Alexander ungemein. Als er dann fast gleichzeitig auch noch einen Lehrvertrag erhielt, war der Jugendliche doppelt motiviert, den Endspurt seiner Behandlung in Angriff zu nehmen.

Die beiden europaweit tätigen Luxusautovermietungsfirmen „Edel und Stark“ und „Motion Drive“, erfüllten Alexanders Herzenswunsch in Kooperation. Alexander, seine älteren Schwestern und eine Sternschnuppe-Wunschbegleiterin reisten für die Wunscherfüllung eigens nach Hamburg. Nach einem gemütlichen ersten Abend mit imposanter Hafenrundfahrt und leckerem Abendessen, konnte Alexander den langersehnten Moment am nächsten Tag kaum erwarten.

Während er ganz aufgeregt am Strassenrand stand und sich geduldete, bis sein Traumauto vorfuhr, meinte er, der orange-schwarze sei der allercoolste aller Bugatti Veyrons. Als dann schliesslich der tiefe Ton eines Rennautos aufheulte und einer von weltweit lediglich fünf orange-schwarzen Bugatti Veyrons Grand Sport Vitesse angefahren kam, konnte Alexander sein Glück kaum fassen. Der Eigentümer des Bugattis war kein geringerer als der bekannte Rennfahrer Marc Bronzel, der Alexander mit Anekdoten über das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und zahlreiche weitere Rennfahrerabenteuer beeindruckte.

Nach der beinahe einstündigen Fahrt im schnellsten Cabriolet der Welt kam Alexander überglücklich in die Hotelhalle zurück. Er war regelrecht überwältigt und fühlte sich unbesiegbar. Das Gefühl, in den Sitz gedrückt zu werden sei unbeschreiblich eindrücklich gewesen, schwärmte er.

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