Ski- und Schlitteltag

Sternenprojekte

Im März 2014 stürzte sich die Klasse 9/4 der HPS Nathalie Stiftung anlässlich eines Ski- und Schlitteltages ins Wintervergnügen der Pisten in Mürren. Der nachfolgende Bericht gibt einen schönen Einblick in den erlebnisreichen Tag, der auch dank der Sternschnuppe möglich wurde.

Die Sonne strahlte bereits vom stahlblauen Himmel, als wir uns voller Vorfreude und in Ski-Montur auf den Weg in die Berge machten. „Eiger, Mönch und Frau Joch“ (Zitat eines Schülers) wiesen uns schneebedeckt den Weg nach Mürren.

Von Stechelberg aus führte uns die Seilbahn in schwindelerregender Höhe ins romantisch verschneite Mürren. Nachdem wir im Sportgeschäft die Skiausrüstung gefasst hatten, machten wir uns wackligen („müesse die Schueh so äng sie...“?), aber dennoch entschlossenen Schrittes in Richtung Piste auf. Schon bald blieben die beiden Schüler im Rollstuhl im Schnee stecken und mussten auf die mitgeführten Schlitten wechseln.

Die ersten Abfahrten waren noch etwas verhalten und bei manch einem Schüler bildete sich auf der Stirne eine Schweissperle, die nicht unbedingt von den frühlingshaften Temperaturen herrührte. Der eine oder andere testete die Schneebeschaffenheit mit dem ganzen Körper... Mit der Zeit häuften sich aber die im Schnee gezogenen Spuren ohne Unterbrüche. Der Kinderskilift ermöglichte einzelnen Schülern sogar Solofahrten.

Um die Mittagszeit gesellten sich die beiden Schlittelpiloten nach rasanten Abfahrten vom Allmendhubel zu uns. Auf der Sonnenterrasse stärkten wir uns mit Pommes frites und dem offiziellen Durstlöscher der Schweizer „Skinati“ für die zweite Tageshälfte.

Es folgten weitere vergnügliche Abfahrten, bevor wir uns notgedrungen wieder auf den Heimweg machten. Die Entledigung der sperrigen Skischuhe war in diesem Moment die einzige Erleichterung, allzu gerne wären wir noch etwas länger geblieben. Stimmen wie: “Chöi mer nid hie schlafe u morn no einisch uf Pischte?“ waren zu vernehmen. Die Heimreise verlief dann allerdings merklich ruhiger als die Anreise. Manch einer schwelgte wohl schon in Erinnerungen und kämpfte gegen die Schwerkraft der Augenlider.

Tage später zeugen noch die gebräunten Gesichter und Aussagen wie: “äs isch schön gsi...“! von dem wunderbaren Erlebnis.

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