Roboter Thymio

Sternenprojekte

Vom 16. bis 22. Februar 2014 fand zum 10. Mal das Freizeitlager der Schweizerischen Muskelgesellschaft in Gontenschwil statt. Die Sternschnuppe unterstützte dieses Lager mit einem Beitrag. Der nachfolgende Bericht, den wir von der Muskelgesellschaft erhalten haben, gibt einen guten Eindruck in die abwechslungsreiche und spannende Woche.

Mit 10 Teilnehmenden und genügend Betreuungspersonen startete das Computercamp in eine Woche voller Spass, Entdeckungen, kniffligen Aufgaben und einem Roboter mit dem Namen „Thymio II“. Die 9 Jungs und ein Mädchen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren wurden eindrucksvoll in die Welt der Robotik eingeführt. Sie lernten den kleinen Thymio kennen und die Bandbreite an Möglichkeiten, ihn zu programmieren, so dass er kleine Kunststücke vollführen konnte.

Mit viel Elan brachten die Teilnehmenden dem Roboter bei, Befehle auszuführen wie z.B. vorwärts/rückwärts zu fahren, eine Lichtshow mit Tanzeinlage zu Musik abzuspielen oder kreative Muster zu malen. Mit Hilfe von Legosteinen entstand eine Nachbildung des Mars Rover, der durch eine angebaute Kamera Bilder zum Computer senden konnte. Auch wenn das dafür benötigte Knowhow in Sachen Programmierung den Computergenies arges Kopfzerbrechen bereitete, konnten am Ende doch alle stolz ihren Thymio mit dessen neu erworbenen Fähigkeiten am Galaabend vorführen.

Um die hochfrequent arbeitenden Hirnzellen zu entspannen, gab es zahlreiche Freizeitangebote: Es fand ein Hockeyturnier statt, bei dem Teilnehmende und Betreuende hart um die Siegeskrone kämpften. Das stolze Gewinnerteam stiess am Ende mit strahlenden Gesichtern und Kindersekt auf die Woche und den wohlverdienten Sieg an. Am Donnerstagabend öffneten ausserdem die Tore des «Casino Gontenschwil». Je nach Glück und taktischem Geschick hatte dann manch einer einen übervollen Geldbeutel, mit dem der Kiosk geplündert werden konnte.

Abgerundet wurde die Woche durch einen Tagesausflug ins Technorama. Dort gab es zahlreiche technische Wunderwerke zu entdecken und selbst auszuprobieren. Am Samstag hiess es dann für alle Abschied zu nehmen. Müde, aber zufrieden und glücklich und mit einer Menge neuer Erfahrungen im Reisegepäck ging eine wunderschöne Woche zu Ende.

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